Philosophie

Crossen – das Schlachtfeld der Widerstände oder: die Realität des Querfeldein

Crossen - das Schlachtfeld der Widerstände oder: die Realtität des Querfeldein.


Die „Erfahrung physischer Gegenstände [...] gestattet uns den ‚Grundtest aller Realität’, nämlich die Erfahrung des Widerstandes.“[1]


Eine hervorragende Möglichkeit, sich in Herbst und Winter außerhalb von Fitnessstudios und klassischem Rennrad, das man den Witterungen nicht aussetzen will, fit zu halten, ist es, sich auf das Mountainbike oder den Crosser zu setzen. Dieser ist eine geländefähige und geländegängige Variante des Straßenrennrades und kommt immer mehr in Mode, weil er mit einem Rennradlenker ausgestattet dem Rennrad auch von der Rahmengeometrie her recht ähnlich ist. Wie mit dem Mountainbike kann man zudem über Stock und Stein fahren, wenn auch kein downhill, aber das ist in unseren niederrheinischen und münsterländischen Breitengraden ohnehin keine Option.

Ein großer Unterschied zwischen Mountainbike und Crosser ist allerdings die Federung des Gefährts, beim Mountainbike ist zumindest die Gabel vollgefedert (hardtail) oder sogar eine zusätzliche Federung (des Hinterrades) im Rahmen vorhanden (fully), sodass Unebenheiten der Strecke leicht kompensiert werden. Das ist beim Crosser nicht der Fall. Hier geht es ohne Federung über Stock und Stein. Auffällig ist zumindest für den klassischen Straßenradler ein interessantes Phänomen:

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Philosophie des Radsports

„Radfahren ist ebenso eine Beschäftigung des Kopfes wie der Beine“,[1] behauptet Michael Klonovsky in seiner ‚kleinen Philosophie der Passion Radfahren‘, dem vielleicht intelligentesten aktuellen Büchlein zu dem Thema, was uns umtreibt. Nicht nur das gab mir zu denken und reifte den Entschluss, selbst das ein oder andere dazu beizutragen. Dementsprechend sollen unter dieser Rubrik „Radsport“ einige Artikel zum Thema Radsport zusammengefasst werden, die über die üblichen Berichte, Anekdoten, organisatorische oder technische Aspekte hinausgehen: kleine Philosophien des Radsports. Literatur, die sich intensiver mit dem Phänomen Radsport auseinandersetzen, gibt es erstaunlicherweise kaum.

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Radsport - Kurzer Epilog zur Passion

Radsport – Kurzer Epilog zur Passion[1]


„Die tolle Jagd, sie macht mir weh und bange;
Je mehr ich fleh, je minder ich erlange.“[2]

„Uns organische Wesen interessiert ursprünglich nichts in jedem Dinge, als sein Verhältnis zu uns in Bezug auf Lust und Schmerz.“[3]


„Die ersten Kilometer fühlen sich manchmal an, als habe ich noch nie auf dem Rad gesessen. Doch nach einer Weile, sobald der Körper voll arbeitet, erlebe ich eine Transformation, die zum Schönsten im Ausdauersport gehört. […] Stauungen lösen sich, Energieströme beginnen zu fließen.“[4]

In meinem nun nicht mehr ganz so kurzen Leben

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